
Der für seine Vorliebe für außergewöhnliche Filmstoffe bekannte Regisseur Gus Van Sant – OSCAR®-nominiert für „Good Will Hunting”, Cannes-Gewinner für „Elephant” – macht aus den letzten acht Jahren im Leben des Harvey Milk ein mitreißendes Zeitpanorama, das die 70er Jahre aus einer Perspektive zeigt, die man so kaum kennt. 30 Jahre nach Harvey Milks tragischem Tod kommt seine einzigartige Geschichte nun zum ersten Mal – als Spielfilm – ins Kino. OSCAR®-Preisträger Sean Penn („Dead Man Walking”, „Mystic River”) in der Titelrolle steht an der Spitze eines großartigen Ensembles, das neben vielen anderen Emile Hirsch („Into The Wild”), Josh Brolin („No Country For Old Men”) und Diego Luna („Y tu Mamá también”) umfasst.
Als Harvey Milk (Sean Penn) 1972 mit Lover Scott Smith (James Franco) nach Kalifornien zieht, hat sein Leben noch keine Spuren hinterlassen. Das ändert sich, als er gegen die Diskriminierung der Schwulen kämpft und als erster offen Männer liebender Mann ein politisches Amt erobert. Als Stadtrat von San Francisco wird er zur populären Ikone, für seinen konservativen Kollegen Dan White (Josh Brolin) aber zur Reizfigur, auf die sich Wut und Frustration entlädt.
Harvey Milk. Politiker und Volkstribun. Ikone, Vorbild und Held. Freund und Liebhaber. Sein Leben schrieb Geschichte, und sein Mut rettete Leben – nur nicht sein eigenes. Ein Mann, weit mehr als ein Schwulen-Aktivist, der quer durch alle Bevölkerungsschichten und politischen Spektren zum Inbegriff für einen mutigen Kampf für Bürgerrechte und Gerechtigkeit in der Welt wurde. Seine Vision von einer besseren Welt wurde zur Inspiration für viele und ist bis heute unvergessen.
DIE LINKE.queer ist Partner des Kinostarts von "Milk".
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